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Grundlegende Überlegungen vor dem Kauf eines Welpen

 

Wir sind in unserer Jugend mit Hunden aufgewachsen und schnell wurde uns klar, sobald es aus beruflichen Gründen möglich ist, wollen wir wieder einen Hund. Ebenso stand fest, es wird auf jeden Fall ein Hovawart.
Wie bei uns, sollten sie sich auch viele Gedanken darüber machen, damit ein Hundelebenlang es viel Freude macht einen Hund zu besitzen. llen und die natürlich auch positiv beantwortet werden sollten, denn ein Hund ist ja auch

ere Menschen, ist es etwas sehr schönes mit einem Hund zusammen zu leben. 
Wenn Du Dich entschieden hast oder Dir ernsthafte Gedanken machst, Dein Leben mit einem Hund zu teilen, sollst Du Dir über einige Punkte Gedanken machen. Damit es auch ein Hundeleben lang eine Freude bleibt und nicht nach ein paar Wochen in Frage gestellt wird, dazu soll diese Seite beitragen

Darf ich einen Hund in der Wohnung/im Haus halten?
Dies ist eine der essenziellsten Fragen, wenn es um die Anschaffung eines Hundes geht. Zuerst muss unbedingt geklärt werden, ob der Vermieter mit der Hundehaltung einverstanden ist. Wer hingegen im 15. Stock eines Zementblocks, in einer vielleicht 20qm² großen Wohnung wohnt, und weit und breit keinen Park in der Nähe hat, der sollte sich das mit dem Vierbeiner noch mal gut überlegen.
Bin ich geduldig, liebevoll, einfühlsam und trotzdem stark genug für einen Hund?
Ein Hund ist ein eigenständiges Lebewesen, das nicht unbedingt immer genau das tun wird, was Sie gerade von ihm/ihr wollen. Mal bellt der Hund, mal kriegt er nicht genug vom Spielen, mal stibitzt er Lebensmittel oder durchwühlt den Müll: Derartiges darf Sie ruhig nerven, aber trotzdem dürfen Sie die Nerven nicht verlieren.
Aggressionen haben in der Hundeerziehung nichts zu suchen, hier geht es vielmehr um Geduld und Einfühlungsvermögen. Trotzdem müssen Sie auch hart genug sein, um beispielsweise den bettelnden Hundeaugen widerstehen zu können.
Habe ich genügend Zeit für einen Hund?
Wer ständig nur im Büro, auf Geschäfts- und Urlaubsreisen oder mit Freunden in Clubs unterwegs ist, sollte sich wohl besser eingestehen, dass er keine Zeit für einen Hund hat. Die Vierbeiner sollten grundsätzlich nicht länger als vier bis fünf Stunden am Tag alleine bleiben müssen.

Habe ich genügend finanzielle Mittel um die laufenden Kosten zu tragen?
Mit einem Hund kommen neben dem (im Verhältnis betrachtet geringen) Anschaffungspreis auch laufende Kosten auf Sie zu. Ob Futter, Ausstattung, Steuer, Versicherung, Geld für Ausbildung und ggf. Betreuung, Medikamente oder teure Tierarztbesuche.

Bin ich bereit, in den nächsten ca. 15 Jahren ausgiebig um einen Hund zu kümmern?
Niemand weiß, was die Zukunft bringt, aber die potenzielle Bereitschaft, sich viele Jahre um das Tier zu kümmern, auch wenn es älter wird, sollte vorhanden sein.

 

Kann ich meinem Hund ein hundegerechtes Leben bieten?
Ist meine Wohnung oder Haus groß genug , kann ich dem Hund täglich genügend Auslauf bieten? Habe ich die Zeit und die Lust mit ihm zu spielen und ihm etwas zu lehren?
Bin ich überhaupt ind der körperlichen Verfassung einen Hovawart in ernsten Situationen zu halten? Bin ich auch bereit mich mit ihm auseinander zu setzen?

Bin ich körperlich fit genug, um dem Hund gerecht zu werden?
Jeder Hund braucht Auslauf und will auch mal spielen und toben. Spaziergänge bei Wind und Wetter gehören dazu, deshalb sollte auch Ihre Gesundheit mitspielen.

Was passiert, wenn mir etwas zustößt?
Übernimmt im Ernstfall jemand meinen Hund für kurze oder längere
Zeit? Übernimmt für diese Zeit der Züchter den Hund? Für uns ist
es selbstverständlich!!!!!!!!!!

Kann ich den Hund mit in den Urlaub zu nehmen / ihn irgendwo unterbringen?
Wer gerne viel verreist, muss sich überlegen, ob man fortan bereit ist, Urlaub mit Hund zu machen. Beispielsweise an der See, wo es Hundestrände gibt. Oder man sollte schon vor dem Hundekauf eine Alternative zur Hand haben. Am besten spricht man mit den Verwandten. Im Notfall lassen sich zwar immer noch Tierpensionen oder Heimtier-Sitter finden, besser ist es jedoch, wenn man sich auf den Rückhalt der Familie verlassen kann.

Kann ich damit leben, dass ein Hund Dreck/Unordnung macht? Hunde wälzen sich im Schlamm, tragen Blättern mit rein, knabbern auch mal Möbelstücke oder Kleidung an, werfen vielleicht ihren Napf um, sabbern, haaren und entleeren sich teilweise auf dem Teppich. Es bedarf also eines gewissen Mehraufwandes die Räumlichkeiten sauber zu halten, wenn man mit einem Hund zusammenlebt. Dessen sollten Sie sich vorher bewusst sein.

Bin ich bereit, den Hund in guten wie in schlechten Zeiten zu begleiten?
Hunde spüren es, wenn Herrchen und Frauchen Kummer oder Schmerzen haben, traurig oder glücklich sind. Sie sind für ihre Menschen da und stehen ihnen treu zur Seite – in guten wie in schlechten Tagen. Die Frage ist: Können Sie das auch?
Sind Sie bereit, ihm diese Liebe zurückzugeben, ihn zu trösten, zu halten und bei Krankheit oder im hohen Alter zu pflegen? Und wären Sie auch bereit, immer zum Wohlergehen Ihres Tiers zu entscheiden, selbst wenn die Entscheidung schmerzt? Kurzum: Könnten Sie einen Hund bedingungslos lieben – als Lebewesen, nicht als Gegenstand! – und würden Sie alles in Ihrer Macht stehende tun, damit es ihm gut geht?
Denn genau das tut ein Hund normalerweise für seinen geliebten Menschen. Alles ist leichter für ihn mit Dir!!!



Wenn Sie alle diese Fragen, und es sind hier nur ein paar wenige aufgeführt, positiv beantworten können, dann sollte dem Kauf eines Welpen nichts mehr im Wege stehen!!!!!